AB In den Beruf

Schaffa, Schaffa, Geld verdiena

Nach dem Abitur wollte Fabian nicht direkt im Herbst 2020 mit seinem Studium anfangen, sondern damit noch bis zum Sommersemester 2021 warten. Um in der Pause zwischen Juli und April Geld zu verdienen, arbeitete er sehr viel im Service. Da das auch für sein Studium sehr wichtig ist, sammelte er im Veranstaltungszentrum k1 in Traunreut und im Gasthof  „Wirt z’Dirling“ in Tyrlaching Erfahrungen in der Gastronomie. Im September ergab sich die Möglichkeit, diese im Hotel und Restaurant „Mühlenhof“ zu vertiefen.

So fuhr er für drei Monate nach Baden-Württemberg an die französische Grenze und arbeitet seitdem in Friesenheim im „Mühlenhof“. Das Restaurant bewirtet im Durchschnitt jeweils 200 Gäste mittags und abends. Fabian hilft dort als Servicekraft mit und bedient seit seinem dritten Tag die Gäste im ihm zugewiesenen Bereich. Zu seinen Aufgaben gehört es, diese zu empfangen und ihnen die Getränke und das Essen zu bringen. Außerdem deckt er die Tische immer ein, bevor das Restaurant öffnet. Wenn in seinem Bereich alle Gäste bedient sind, hilft er auch bei den anderen Tischen des Restaurants mit. Aufgrund der aktuellen Coronasituation hat das Hotel zwar geschlossen, aber den Kunden steht ein Bestell- und Abholservice zur Verfügung. Insgesamt erfreut sich das Hotel in der Region großer Beliebtheit und wurde sogar mit einem Michelinpreis ausgezeichnet. Somit arbeiten trotz der Schließung des Hotels noch alle Angestellten weiter.

Für das Sommersemester (Beginn April 2021) hat Fabian sich an der IUBH in München (www.iubh-dualesstudium.de) für ein duales Studium im Tourismusmanagement eingeschrieben. Seit seiner Rückkehr nach Traunreut im Dezember konzentriert er sich nun darauf, mit der Universität ein für ihn passendes Unternehmen zu finden. Dort kann er in der Praxis anwenden, was er im Studium gelernt hat. Im Gegensatz dazu wird dieses Unternehmen ihm dafür seinen Studienplatz bezahlen. Voraussichtlich kann Fabian aber erst ab Januar 2021 mit einer Praxispartnersuche anfangen, da die Hotels aufgrund der strengen Coronabeschränkungen im Moment noch geschlossen sind. 

Von Sophie Schultes